Unsere Lieblingsplatten
Erfurcht einflössend simpel. Epochal. Grandios
»This town is crazy but nobody cares«
Eigentlich sieht der Sänger zu hübsch aus. Ich mag diese Evan Dando-/ Jim Morisson-Typen nicht, aber auf der Platte sind wirklich nur Hit-Singles.
B-52's, B-52's, B-52's
»Die Ursache von Tod ist leichtes Leben«, deshalb diese Platte hören.
Ein komischer Mann in emotionaler Schräglage, und wahrscheinlich der beste Sänger der Welt.
Bei Liebeskummer unschlagbar. »How could I ignore, your left breast, your right breast, und your mercy?«
Die besten Smithsweiterentwickler der Welt.
Dieses kann man wirklich den ganzen Tag höhren, ohne daß man von Gitarren Krebs bekommt. »Everything gives you cancer, there´s no cure and no answer.«
Alleine für Burts Sweater im Innencover lohnt sich der Kauf der Platte. Elvis Gesang nervt kein mal auf der Platte. Und das ist nur das Geringste an ihr.
»There is blood on your legs – I love you.« Puh!
»When I get a new guitar, you can have this one and sing me a lullaby.«
Fahrradfahren und vor der Schule Brötchen austragen.
»Every day I get up and pray to jah.«
Eine sehr grundlegende Platte.
Fehlgewandertes Cover und blöder Titel, aber . . .
Ein (von 2 relevanten) ehemaliges Mitgied von Steely Dan; diese Platte ist so glatt, daß sie jeden Trashfan zur Weißglut treibt, was auch gut so ist. Wunderschöne Melodien.
Sozusagen das Album vor Nightfly, das mir mit jedem Hören besser gefällt. Verkannte Aufzugmusik und das letzte Album von Steely dan. Das letzte Stück ist eines meiner Lieblingsstücke: Third world man.
Toller Titel! Die Band aus den Niederlanden, einigen vielleicht durch ihren Hit ›In the dutch Mountains‹ bekannt, empfiehlt sich durch zurückhaltende Instrumentierung und angenehmen Humor. Zusammen ergbt das eine schöne und melancholische Platte für den Herbstsonntagnachmittag.
Wenn ich meiner Küche sitze und das Radio wie so häufig nichts zu bieten, fällt meine Wahl immer wieder auf diese De la Soul Kassette zurück. Ich kann sie mir noch so häufig anhören, sie will sich einfach nicht abnutzen. Eignet sich hervorragend zum Kochen, frühstücken und Zeitung lesen.
Lieber älter und langsam... Eigentlich egal, was man sich von ihm anhört, solange es keine allzu neue Platte ist (auf Zusammenarbeit mit Marcus Miller achten: der ist schlimm). Zum Einstieg kann ich eine ›Best of‹ empfehlen, möglichst mit langsameren Stücken, da sonst die Gefahr besteht von Uptempo-Bebop-Stücken mit anstrengenden Soli genervt zu werden. (Habe meine ›Best of‹ erst kürzlich für lumpige DM 13 bei JPC erworben).
Isländer, die durch bla fasel sülz Soulanleihen . . .
mit modernen Rhythmen, auch Beats genannt, Schwafel schwafel: tolle Musik
So stellt man sich einen gelungenen Tanzabend vor. Coldcut mixen die verschiedensten Stücke so, als ob sie live auflegen würden, d.h. die Übergänge zwischen den Titeln sind fließend und zusätzlich wird alles noch mit vielen Dubeffekten belegt.
Sonnige melancholische Lieder, die spärlichst – häufig nur mit Akustikgitarre- vorgetragen werden. Das gute an der Platte ist, daß man kein Wort versteht, da Jonathan Richman auf Spanisch singt. So kann man sich voll auf die eigentümliche Stimmung der Musik und der Stimme konzentrieren.
Zu unseren Sonyzeiten, als man noch sämtliche Platten der Firma umsonst einstecken konnte, um sie dann später wieder zu verkaufen, fiel auch diese Platte in unsere Hände. Leider nur in einer Promohülle, denn die Platte wollte man doch gerne behalten. Ben folds five sind ein Trio aus ??? und anstelle einer Gitarre, spielt Sänger Ben Klavier. ›Bruce Hornsby in gut‹ ist nicht gerade der passende Vergleich, bietet aber einen ganz guten Anhaltspunkt.
Wie kann man diese Platte nicht gut finden? Ich weiß es nicht. Ein Kilometerstein meiner CD-Anhäufung.
Benannt nach einem erfolgreichen Baseballspieler, spielen diese vier Frauen funky Gitarrenpop. Die Schlagzeugerin war mal das vierte Mitglied der Beastie Boys, wurde dann aber bei einsetzendem Erfolg aus der Band geworfen. Als Wiedergutmachung dürfen Luscious Jackson jetzt ihre Platten auf dem Beastie Boys Label ›Grand Royal‹ rausbringen.
Die Band, die mich in meiner Jugend- und Pubertätszeit am meisten berührt hat und von denen ich alle Platten besitze. Da fällt es mir schwer, eine Platte auszuwählen und sie den anderen vorzuziehen. Das Rennnen machte jedenfalls ›Hatful of Hollow‹, die zweite Platte der Smiths. Diese Platte ist allerdings keine herkömmliche LP, da auf ihr die Singles, die man zuvor herausgebracht hatte, plus einiger anderer Stücke veröffentlicht wurden. Das gleiche Prinzip gilt im übrigen auch für ›The world won’t listen‹. Mossissey wies in Interviews gerne darauf hin, daß er mit 28 noch Jungfrau sei. Er war der Sänger dieser Band, die sie sich stets geweigert hat, Videos zu machen.